Anforderungsprofil

Damit die Prozesse im Unternehmen möglichst reibungslos ablaufen, ist es zwingend erforderlich, dass die Mitarbeiter über hinreichende Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Wie kann dies sichergestellt werden? Für jeden Prozess bzw. jeden Arbeitsplatz – dieser kann verschiedene Prozesse auf sich vereinen –  ist ein Anforderungsprofil zu erstellen. Im Rahmen des Anforderungsprofiles können Sie für eine bessere Übersicht zwischen qualifikatorischen Voraussetzungen und persönlichen Voraussetzungen unterscheiden. Qualifikatorische Voraussetzungen sind bspw. nachweisbare IT-Kenntnisse, Sprachkenntnisse, Führungserfahrung und die Schulbildung. Unter die persönlichen Voraussetzungen fallen z.B. Belastbarkeit, Verhandlungsgeschick und Teamfähigkeit.

Wie können Sie konkret Vorgehen?

  • Verdeutlichen Sie sich im ersten Schritt den Prozess bzw. die Tätigkeiten im Rahmen des Arbeitsplatzes im Detail; verwenden Sie hierfür bereits vorhandene Dokumentationen: bspw. Prozess- und Stellenbeschreibungen. Nutzen Sie das Wissen des Stelleninhabers, sofern die Stelle bereits existiert und besetzt ist, sowie das Wissen anderer Personen im Unternehmen, die mit dem Prozess bzw. dem Arbeitsplatz gut vertraut sind.
  • Stellen Sie im zweiten Schritt eine vollständige Liste der qualifikatorischen Voraussetzungen auf. Unterscheiden Sie hier zwischen Muss-Voraussetzungen und wünschenswerten Voraussetzungen bzw. Kann-Voraussetzungen.
  • Verfahren Sie im dritten Schritt mit den persönlichen Kenntnissen wie bereits im Schritt zwei mit den qualifikatorischen Voraussetzungen.

Inwieweit kann dieses Anforderungsprofil helfen, dass die Prozesse im Unternehmen möglichst reibungslos ablaufen? Da sich Prozesse und Arbeitsplätze über die Zeit verändern, ist es zunächst wichtig, dass das Anforderungsprofil kontinuierlich gepflegt und aktualisiert wird – auch mit Blick auf zukünftige, bereits antizipierbare Veränderungen. Liegt ein aktuelles Anforderungsprofil vor, kann es dazu genutzt werden, um die Anforderungen an den Mitarbeiter mit dessen Qualifikationen und Kenntnissen abzugleichen. Zeigen sich Diskrepanzen zwischen den Anforderungen des Prozesses bzw. der Stelle und den Qualifikationen und Kenntnissen des Mitarbeiters, können daraus frühzeitig entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden (z.B. Schulungen und Weiterbildungen). Darüber hinaus lässt sich das Anforderungsprofil als Basis für Stellenausschreibungen sowie für Bewerberauswahlverfahren nutzen.

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